Dorf,  Ortsrat

BM Kandidat Herr Bauer in Verliehausen am 28.8.2026

Anwesende Bürger und Bürgerinnen

Familie Pfeiffer, Familie Ebel, Familie Naseer, Werner Otte, Dirk Renneberg, Friedbert Leßner

Familie Bauer

Gefahrensituation Offenser Straße/ Weserstraße.

Herr  Bauer wird erneut, insbesondre von den anwesenden Eltern und Großeltern, auf die äußerst gefährliche Situation hingewiesen. Werne Otte sagt es wäre für ihn unerträglich wenn dort ein Kind überfahren wird. Es sei aus seiner Sicht nicht zu erklären warum es nicht möglich ist die Situation zu entschärfen. Er äußert den Verdacht, dass unser Dorf bei den Entscheidern wenig Beachtung finden.

Familie Naseer beschreibt, dass sie noch nicht sehr lange hier wohnen aber dennoch nicht verstehen warum an der Situation nichts geändert wird. Sie verstehen ebenso  nicht warum dass in anderen Dörfern anders ist. Auch sie leben inzwischen in ständiger Angst, dass etwas passieren kann.

Familie Ebel und Familie Pfeiffer berichten von beinahe Unfällen mit Kindern. Autos fahren zu schnell. Der Schulweg wird zum Horror.

Herr Bauer berichtet, dass es ungewöhnlich sei dass die Stadt Uslar klage geben den Versagungsbescheid erhoben hat. (in diesen Bescheid durch den Landkreis  wir die Einrichtung einer Ampelanlage, eine Zebrastreifen oder einer Geschwindkeitsbegrenzung, mit der Begründung das es sich nicht um einen Unfallschwerpunkt handelt versagt.) Herr Bauer berichtet dass er sich sehr stark dafür eingesetzt hat.

Es besteht allgemeines Unverständnis, dass erst etwas passieren muss damit entsprechende Maßnahmen eingeleitet werden können.

Herr Bauer erklärt auf Nachfrage, dass er damit rechnet dass es noch in diesem Jahr zu einem Urteil kommen wird. Erst dann kann entschieden werden wie weiter verfahren wird.

Ortsbürgermeister Leßner fragt an ob, selbst bei einem Erfolg der Klage Herr Bauer damit rechtet, dass Dort eine Ampelanlage aufgebaut wird.

Herr Bauer verneint diese Frage. Er reche damit, dass eine Geschwindigkeitsreduzierung eingerichtet wird.

Ortsbürgermeister Leßner fragt an warum die Stadt nicht in Bezug auf eine Installation einer Ampelanlage aktiv wird. Wie im Übrigen in Erbsen und Lödingsen geschehen.

(Hinweis:  im Versagungsbescheid des Landkreis wird die Einrichtung einer Ampelanlage, als Dunkelampel, befürwortet. Die Kosten  würde aber nicht vom Land und Kreis übernommen werden)

Herr Bauer verneint auch diese Frage. Die Kosten seien im Haushalt nicht darstellbar. Dennoch wird er sich dafür einsetzen dass die mittel eingestellt werden.

Auch die Frage des Ortsbürgermeisters  Leßner ,ob sich schon einmal jemand damit beschäftigt hat wie hoch die Kosten sind und welche Fördermöglichkeiten es gibt, wird von Herrn Bauer verneint.

Herr Leßner schlägt vor dies zu tun. Und vielleicht auch den Vorschlag von Familie Ebel zu prüfen inwieweit eine Eigenbeteiligung durch die Bewohner möglich ist.

Herr Bauer sagt zu, sich darum zeitnah zu kümmern.

Ortsbürgermeister Leßner fragt an wie es sein kann, dass der Bürgersteig vor Hausnummer 5 (Klemmes Haus) erneut  vom Bauhof gereinigt wurde.

Er habe erneut schon vor Wochen bei der Stadt darauf hingewiesen, dass der Eigentümer, die Eigentümerin aufgefordert wird dies zu tun.

Nun, heute Morgen um 7 Uhr, am Tag des Besuches vom Bürgermeister Bauer, macht der Bauhof die Arbeit die laut Reinigungssatzung die Anwohner zu erledigen haben.

Er findet es unsäglich, da es nun schwieriger wird den anderen Anwohner zu vermitteln, dass sie die Reinigung selber vornehmen müssen.

Herr Bauer erklärt, dass er den Bauhof beauftragt hat die Reinigung und den Rückschnitt durchzuführen.

Auf Nachfrage teilt Herr Bauer mit, dass die Kosten dazu dem Eigentümer, der Eigentümerin in Rechnung gestellt werden.

Radwege:

Dirk Renneberg und andere Nutzer des Radweges (Richtung Offensen) berichten, dass dieser nicht mehr sicher genutzt werden kann. Die Oberfläche ist nach wie vor nicht mehr mit dem Fahrrad befahrbar.

Auch die Nachbesserung durch den Schwülmeverband hat die Situation nicht verbessert

Herr Bauer sagt zu sich auch darum zu kümmern

Herr Otte fragt an wie weit der Weiterbau des Radweg nach Vernawahlshausen vorrangeschritten ist. Es kann ja nicht sein das die Radfahrer und Radfahrerinnen immer noch den gefährlichen Weg  auf der Straße nutzen müssen.

Herr Bauer teilt mit, dass es demnächst wieder ein Treffen dazu gibt.

Haltepunkt

Nach wie vor ist dies ein Thema der Bewohner. Menschen sind extra nach Verliehausen gezogen da sie davon Ausgegangen sind, dass der Haltepunkt eingerichtet wird (Positive Aussagen der Politiker haben sie dazu gebracht).

Herr Bauer teilt mit dass derzeit vor allen Dingen der ZVSN „auf der Bremse steht“  Der ZVSN hat ihm auf Nachfrage mitgeteilt, dass dann auf alle Fälle die Buslinie 210 eingestellt wird.

(ZVSN =  Zweckverband Verkehrsverbund Süd-Niedersachsen, hier bei uns zuständig für den Busverkehr)

Dies sei nicht hinnehmbar.

Alle anwesenden bedauern die Entscheidung des ZVSN. Gerade jetzt wo es darum gehen muss den  Individualverkehr einzudämmen. Natürlich wollen wir die Line 210 behalten. Nur angepasst wie oftmals vorgeschlagen.

Ortsbürgermeister Leßner berichtet, dass er aus seiner Arbeit beim Fahrgastverband Pro Bahn sehr wohl weiß, dass in deren, ähnlich aufgestellten Orten Haltepunkte eingerichtet werden und Buslinien angepasst werden.

Der Unterschied sei nur, dass die lokalen Politiker dort sich wirklich  dafür einsetzen. Dies sei hier nicht der Fall.

Herr Bauer bejaht diese Aussage. Er bleibe nach wie vor da dran.

Ausbringen von Fräsgut am oberen Forstweg

Ortsbürgermeisters  Leßner fragt an inwieweit die Umsetzung vorrangeschritten ist. Die Bewohner haben umfangreiche Mittel zur Umsetzung zur Verfügung gestellt. Sie fragen sich jetzt natürlich was damit geschieht.

Herr Bau sagt zu sich dazu erneut einzubringen

Wärmekonzept Nahwärme

Dirk Renneberg (stellvertretender Beirats vorsitzende Nahwärmenetz Verliehausen) fragt an wie die Daten zu der Kommunalen Wärmeplanung erhoben wurde. Die Daten scheinen seiner Meinung nach nicht zu stimmen. Am Beispiel der Anzahl der Wohnhauser als Planungsgrundlage für unser Dorf stimmen nicht. Wurde die Nahwärmenetzbetreiber mit eingebunden. Seines Wissens nach nicht.

Herr Bauer kann dazu keine genauen Angaben machen. Er bittet Herr Renneberg sich dazu direkt an den zuständigen bei der Stadt zu wenden.  Eingaben können noch bis zum 1.9.2026 eingereicht werden.

Entsprechende Telefonnummer  wird ausgetauscht.

Herr Renneberg  kommt auf der in der Planung geäußerte Nutzung von Oberflächengewässer zu sprechen. Dies erscheine Ihm auf den ersten Blick,  auch für unser Wärmenetz interessant.

Er fragt an ob dafür auch generelle Unterstützung durch die Stadt vorhanden ist. Herr Bauer sagt dies zu.

Aufgrund des aufziehenden Gewitters wurde der Spaziergang, der keiner war,  gegen  17:45Uhr  beendet.

 

Hinweis des Ortsrates:  Schon bei der letzten Wahl wurden diese Versprechen gegeben.

Einzusehen auf unser Homepage  HIER

(in dem Video ist die jeweilige Stelle angegeben oder kann als Text PDF runtergeladen werden)